Neues

Hoch


FOTOALBUM

Unter Events oder unter On Tour findet ihr unsere Fotoalben


Runter

Besucher

HeuteHeute14
GesternGestern55
Diese WocheDiese Woche196
Dieser MonatDieser Monat436
AlleAlle33023

Story

30 Jahre und noch mehr

sind wir hinter dem SV Werder her !

Unsere Geschichte:

Ja, nun gibt es viel zu lesen. Aber ich denke gerade unsere jüngeren Fans, die teilweise noch gar nicht auf der Welt waren als für uns der Kult begann, sollten sich ruhig einmal über unsere Geschichte informieren. Gerade in Zeiten, in denen es nicht so läuft, ist es manchmal gut zu wissen, daß ein einstelliger Tabellenplatz  hinter den internationalen Plätzen auch ein Erfolg sein kann.

Über 30 Jahre Fan Club Geschichte, das heißt Erlebnisse ohne Ende. Um diese alle zu erzählen, müßten wir sicherlich ein Buch verfassen.

Mit Stolz dürfen wir uns offiziell als Werder's ältesten Fan Club betiteln. Nachzulesen war dies auch offiziell im Werder Magazin und im ran Sat1 Bundesligaführer der Saison 1999/2000.   30 Jahre ist es mittlerweile her, als wir unseren Fan Club am 02. Juni 1979 ( nach dem Bundesligaspiel SV W - Kaiserslautern 3:1 vor 16000 Zuschauern ) aus einer Zugfahrgemeinschaft heraus gründeten.

Was heute zum Massenauflauf geworden ist und als absolut in gilt, mit einem Trikot oder ähnlich geschmückt herumzulaufen, galt damals als völlig daneben und eher asozial. Man mußte schon Individualist sein und ein großes Herz für seinen Verein haben, um sich diesem Hobby zu widmen und vor allem trotz der Mißerfolge des Vereins und trotz der Nackenschläge aus der Umgebung ( Freunde, Schule, Beruf und Presse ) dabei zu bleiben. Aus diesen vielen Individualisten entlang der  Bahnstrecke Leer - Bremen gründeten wir unseren Fan Club. Da der Stamm des Clubs in Ostfriesland besiedelt war lag es nahe dem Fan Club auch diesen Namen in Kurzform zu geben. Wer konnte damals schon ahnen, daß es ab 1989 zu Verwechslungen mit den Ossis aus dem Osten der Republik kommen kann.

Da wir stetig neue Mitglieder gewinnen konnten, gab es schon bald die ersten Busfahrten zu organisieren. Schon machten wir uns einen guten Namen, da wir immer bemüht waren gegen Vorurteile und Fußballrandale anzukämpfen. Dabei wurde auch nie der Weg in die Öffentlichkeit gescheut. Lange Zeit wurde jedoch diese Arbeit beim Verein nicht anerkannt. Das änderte sich schlagartig als 1982 Willi Lemke das Ruder des Managers übernahm. Willi hatte von Anfang an ein offenes Ohr für uns. Nach mehrmaligen Besuchen bei uns in Leer, sorgte Willi Lemke auch immer wieder für gute Kontakte zu den Spielern. Klar, daß wir den Abschied von Willi seinerzeit bedauerten. Wir stellen jedoch auch fest, dass Klaus Allofs das Management bisher genauso bodenständig, kontinuirlich und noch sportlich noch erfolgreicher geführt hat. Willi öffnete uns damals die Türen zum Verein, der gute Kontakt jedoch ist bis heute in allen Ebenen standhaft geblieben.

Ein Meilenstein unserer Fan Club Geschichte war die Herstellung unserer großen Zaunfahne. Sie machte uns dann in der ganzen Liga bekannt, denn die Ossis waren nicht nur bei allen Heimspielen, sondern auch bei vielen, vielen Auswärtsfahrten dabei. Wo die Ossis waren, da hing auch unsere Fahne. Die Fahne mit dem alten Pfeiffenmann - unser Markenzeichen. Oftmals werden wir nur auf Grund dieses Kopfes als Werder Anhänger entlarvt, ohne daß ein Werder Zeichen im Spiel ist. Achtet mal bei alten Aufzeichnungen von Spielen des SVW darauf. Entweder in der Nordgeraden oder in der Ostkurve hing unsere Fahne. Damals wie heute ein Heiligtum. Leider jedoch ist das Aufhängen der Fahne wegen der Airport  Werbetafeln im Oberrang der Ostkurve heute nicht mehr  möglich. Der Kommerz schreitet eben voran und die Einnahmen müssen stimmen.

Höhepunkte gab es in unserer langen Geschichte natürlich auch viele. 1986 z.B. kam ein Fernsehteam des NDR, um über unseren Club eine Dokumentation zu drehen, die dann später in der Sendung Hallo Niedersachsen ausgestrahlt wurde. Auch hier spielte Willi Lemke übrigens die Vermittlerrolle.

Was wir bei unserer Gründung nie für möglich gehalten hätten; bei Werder stellten sich Erfolge ein. Nach jahrelangem Abstiegskampf, nach 2. Liga ( wir werden nie die Sonntags-Kaffeespiele gegen Lüdenscheid, Erkenschwick oder Bocholt vergessen ) gab es plötzlich einstellige Tabellenplätze, Europacup, Meisterschaften und Pokalsiege. Nach den genannten Anfängen war dies einfach nur ein Traum und man mußte manchmal gezwickt werden, um festzustellen, diese Erfolge waren real !

1988 z.B. bei Werder's zweiter deutschen Meisterschaft. Die Ossis  waren natürlich in Frankfurt bei dem entscheidenen Spiel dabei und fuhren anschließend nach Wiesbaden in das Mannschaftshotel. Mirko Votava war es seinerzeit, der uns einlud mit in den Saal zu kommen, am Bankett teilzunehmen und für Stimmung zu sorgen. Er lotste uns am Rücken der Presse vorbei durch einen Hintereingang in den Saal. Fotos brauchten wir nicht zu machen, denn nachzulesen war es trotzdem am nächsten Tag in der Bild Zeitung. Übrigens ob ihr's glaubt oder nicht ( Beweis auch hier die Zeitung ) die berühmt gewordene Pappkrone, die Otto Rehhagel noch in dieser Nacht zu König Otto I machte, stammt von uns. Der Koch besorgte uns seinerzeit das Material, wir bastelten und setzten Otto die Krone auf.

Für uns war dies der Aufbruch zu neuen Ufern. Denn seit dem wurden unzählige Fahrten, auch ins Ausland, organisiert. So waren die Ossis dabei als es nach Neapel, nach Mailand (4X ), nach Verona, nach Brügge, nach Anderlecht, nach Wien, nach Lüttich, nach Budapest, nach Florenz, nach Lyon, nach Lissabon, nach Parma, nach Turin, Amsterdam, Alkmaar, 2 x nach London und natürlich nach Istanbul ging. Das ist natürlich noch ohne Gewähr auf Vollständigkeit. Und jede Fahrt hat seine Story. Auch die Bundesliga hat uns natürlich überall gesehen. Auf Abwege kamen  wir  nur dann, als wir die Nationalelf  begleiteten, bei der WM in Italien und in Deutschland und bei der EM in Deutschland und in Schweden.

Besonders stolz sind wir darauf, daß unser Fan Club, trotz der vielen Fahrten und Erlebnisse nie im Zusammenhang mit Ausschreitungen und Randale stand und das wird auch in Zukunft unser Ziel sein. Lieber bei einem Pilsken diskutieren, als mit Fäusten zu hantieren.

Dazu gehört selbstverständlich, dass wir auch den Werder Bremen Ethik Kodex unterzeichnet haben, wo wir uns für Respekt, gegen Gewalt und Diskriminierung einsetzen.

Gerade die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass die "ALTEN OSSIS" immer noch verdammt aktiv dabei sind. Hier sei der Monat Mai 2009 einmal stellvertretend genannt : Auswärts in Köln, Auswärts in Hamburg, Heimspiel gegen Hamburg, Saisonabschlussfahrt mit dem Schiff auf der Weser zum Spiel gegen den KSC, Auswärts zum Finale nach Istanbul und zum DFB Pokalfinale nach Berlin... und da war nicht nur der Monat kaputt!

Auch sonstige Aktivitäten bietet unser Fan Club seinen Mitgliedern an. So gibt es z.B. immer besondere Saisonabschlußfahrten. Viermal wurde das Weserstadion bereits von Leer aus mit dem Fahrrad angesteuert. Auch mit Trecker und geschmücktem Anhänger sind wir bereits einmal von Syke aus zum Stadion gereist. Von Delmenhorst aus mit der Kutsche, von Oldenburg aus mit dem Schiff oder gleich eine Schiffstour auf der Weser, wie im Jahre 2009. Auch eine Wandertour oder die immer sehr beliebte Straßenbahnwagenpartyfahrt gehörte bisher zum Repertoir. 1999, 2000 und 2004 wurde als Abschlußfahrt eine 3-tägige Wohnmobiltour nach Berlin zu den Pokalendspielen organisiert.

Einmal im Jahr trifft man sich um den Fan Club Champion zu ermitteln. Der Champion muß sich im Boule, Kricket, Dart, Torwandschießen und Tischfußball durchsetzen. Auch Boßeltouren mit ostfriesischem Grünkohlessen gehören zum Programm.  Ansonsten wird das Feiern und die gute Laune bei uns groß geschrieben. Unser ruhmreicher SVW bietet Gott sei Dank zudem viel Anlass dazu.

Unsere Stammplätze sind natürlich, wie schon vor 30 Jahren, in der Ostkurve. Jetzt im Oberrang Block 65, Reihe 1 und 2. Unsere Fahne ist leider nicht mehr ganz so häufig zu sehen, da es wohl nicht so gern gesehen wird, wenn man die wichtige Werbung verdeckt. Na ja, die haben die Werbung auch mehr nötig als wir.

Neue Mitglieder oder auch Interessenten sind jederzeit auf's herzlichste Willkommen.

Werder Bremen jedenfalls kann sich auch in Zukunft auf unsere Unterstützung verlassen, denn das erreichte Ziel Werder's ältester Fan Club zu sein will ja auch verteidigt sein. Solange wir weiter bestehen, kann uns ja auch keiner überholen. Vielleicht fahren wir ja mal so in's Stadion, wie unser Idol, dem Pfeiffenmann auf unserer Fahne.

Tschüss
KLARSTELLUNG zum WFC Nüttermoor-Nortmoor:

Wir Ossis möchten an dieser Stelle noch einmal zum unten genannten Vorfall klar Stellung beziehen, um Missverständnisse und Vorurteile zu vermeiden. Wir möchten nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir aus Sturheit wegen dem einen Fall nun nie wieder mitfahren.Es ist quasi das berühmte i-Tüpfelchen, welches uns zu der Entscheidung gebracht hat nun endlich einmal auch bei Heimspielen die Fahrten selbst durchzuführen. Wir betonen ausdrücklich, wir haben überhaupt KEIN Interesse daran bockig zu sein und im Streit auseinander zu gehen. Schließlich sind wir alle Grün-Weiß. Es ist hier aber ganz klar die Summe der Ereignisse, die diese Entscheidung im Laufe der Zeit hat reifen lassen.

 Wir möchten hier nur an ein paar "Kleinigkeiten" erinnern: in Nortmoor, Remels bis nach OL ist es möglich an jeder Milchkanne anzuhalten aber eine einzige Haltestelle auf dem Rückweg mehr für die Ossis geht nicht. Dann immer wieder Ärger bei Getränke- und Schnitzelverkauf. Ein Mitglied hatte vor kurzem beim Aussteigen in Leer gemerkt, dass sein Handy noch hinten lag. Er ging zurück um dies zu holen aber man konnte nicht warten und derjenige konnte erst in Nüttermoor aussteigen ! Wegen einem einzigen Stop auf einer Bundesstraße noch in Bremen neben einem Parkplatz, musste ein Mitglied vom Weserstadion aus ein Taxi nehmen. Weil dieser Stop ging ja nicht. Niemals ist ein Nüttermoorer bei einer von den Ossis organiserten Auswärtsfahrt mitgefahren, quasi als Gegenleistung. Selbst bei der großen 30 Jahr Feier der Ossis hat sich sage und schreibe ein einziges Mitglied des WFC-N-N blicken lassen. Wir wollen nun gar nicht böse nachtreten aber schon erklären, dass der letzte Fall lediglich der Ausschlagebene war. Es war halt nicht immer eine freundschaftliche aber eine zweckmäßige Verbindung. Es gab sicher auch viele gute Erlebnisse. Es hat meistens immer geklappt, wenn wir mehr als die üblichen 10 Personen angemeldet hatten und es wurde zumindest zuletzt auch nicht gemeckert, wenn wir weniger waren. So bedanken wir uns auch ausdrücklich bei dem Werder Fan Club Nüttermoor-Nortmoor für die vielen Jahre, denken aber auch, es ist Zeit, dass die Ossis auch zu Heimspielen selber aktiv werden. Wir sind uns durchaus im Klaren darüber, dass das nicht einfach ist und schon gar nicht zu dem günstigen Preis. Aber um ungebunden zu sein, um selbst entscheiden zu können sind wir auch bereit uns gut für die nächsten Heimspiele aufzustellen.    Eine inzwischen durchgeführte Umfrage auf dieser Homepage bestätigt dies im Übrigen sehr sehr eindrucksvoll.   mk. 

 ENTSCHEIDENE VERÄNDERUNGEN !!!

Zusammenarbeit mit langjährigem Partner WFC Nüttermoor-Nortmoor unrühmlich beendet !

 Wir möchten in dieser Zusammenfassung der Ereignisse kurz die Geschehnisse erläutern, die  zu dem o.g. Entschluß geführt haben. Wir werden zunächst die Tatsachen erwähnen ohne jedoch Namen zu nennen und weitere Bewertungen abzugeben.

Im Vorfeld des Spieles gegen Hertha BSC wurden die Nüttermoorer insgesamt 3 (DREI) mal darüber informiert, dass wir Ossis auf der Hinfahrt nur mit 5 Personen vertreten sind, auf der Rückfahrt aber die volle Besatzung von 10-11 Personen dabei ist. Grund war, dass eine Abordnung früh am Stadion sein musste, um an dem Einmarsch der Fan Clubs teilzunehmen. Nach dem Spiel dann am Bus angekommen, nahmen die Ossis im Bus genauso Platz , wie in den 15 Jahren vorher auch. Dann wurden wir bereits erstmalig angewiesen, dass das so nicht geht, weil der Bus voll ist. Der Bus wollte schon starten, als ein 2. Mal angewiesen wurde, die Personen, die auf der Hinfahrt auf unseren Plätzen saßen, müssen da auch wieder sitzen. Das sorgte natürlich schon für reichlich Unverständnis. Aber immer noch setzte der Bus sich nicht in Bewegung. Beim letzten Mal wurde dann erwähnt, dass man wohl die 5 Personen, die auf der Hinfahrt nicht dabei waren, nicht mitnehmen kann.

 Dann zeigte sich ein phantastischer Zusammenhalt unseres Fan Clubs. ALLE OSSIS erklärten sich solidarisch und stiegen ohne ein weiteres Wort der Absprache zu verlieren komplett aus und das absolut in dem Bewußtsein, es fährt auch kein Zug mehr. Zudem mussten 2 Mitglieder auch noch am Samstag arbeiten. Es hätte wohl jeder verstanden, wären diese Mitglieder nach Hause gefahren. Hier auch noch einmal DANKE für die Solidarität. Wie dem auch sei. Die Ossis zogen zum Bahnhof. Es wurde ein Wagen organisiert, der extra aus Emden kam um Personen abzuholen. Der Rest fuhr mit einem Taxibulli um ca. halb 3 nachts für 170,-€ endlich nach Hause. Ein sehr teures Heimspiel, für das wir uns bei dem WFC Nüttermoor bedanken dürfen. Erst am Sonntag wurde dann noch die Krone des Ganzen bekannt. Bereits auf der Hinfahrt in Hasbruch erkundigte man sich offensichtlich nach freien Plätzen in einem anderen Bus, die es auch sogar gab. Bei Abfahrt auf der Rückfahrt jedoch wurde das nicht in Anspruch genommen, trotz Nachfragen des anderen Unternehmers  und die Ossis wurden, TROTZ CA. 15 JAHRE TREUE, quasi im Eis stehen gelassen. Wie erwähnt, möchten wir hier keine Boulevard-Schlagzeilen provozieren und auch nicht nachtreten. Es ist eine sachliche Erklärung der Ereignisse, die natürlich jeder für sich bewerten kann und natürlich auch dazu Stellung beziehen kann. Klar dürfte aber auch sein, dass wir uns ganz sicher nicht so behandeln lassen, auch wenn das bedeutet, dass die ganze Fahrtsituation für uns sicher nun schwieriger und teurer wird. Natürlich erwähnen wir hier außerdem ausdrücklich, dass es seiten unseres Clubs kein offizielles Mitfahrverbot gibt. Diese Entscheidung obliegt jedem selbst.. Das heißt, wir suchen nach neuen Möglichkeiten, wollen gerne, wenn machbar, auch selbst initiativ werden. Also, ostfriesische Werder Fans, meldet Euch gerne, wenn Interesse zu gemeinsamen Fahrten besteht.  .